Neuigkeiten

05.10.2017, 19:30 Uhr
"Der Mensch muss im Mittelpunkt der Betrachtung stehen"
MdL Reinhold Hilbers besucht Seniorenzentrum in Haren
Haren.- Im Bereich der Pflege forderte Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers (CDU) eine Betrachtung, bei der der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. Hilbers besuchte zusammen mit Mitgliedern des CDU Kreisvorstandes und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing das Seniorenzentrum St. Martinus in der Stadtmitte
Erläuterungen zu den Wohnbereichen im Seniorenzentrum St. Martinus in Haren gab Thorsten Dierker (von links) den Gästen der CDU mit MdL Reinhold Hilber und Juliane Große-Neugebauer . Foto: Martin Reinholz
Heimleiter Thorsten Dierker gab einen Überblick über die Harener Einrichtung. Das Seniorenzentrum St. Martinus verfüge derzeit über 120 Plätze für Bewohner in allen Pflegegraden. Zudem gebe es 21 Tagespflegeplätze und neun Plätze für die Kurzeitpflege. Für den Bereich Haren gebe es derzeit eine starke Nachfrage, so dass es auch entsprechende Warteliste gebe, erklärte der Leiter. Die Bewohner verteilen sich auf vier Wohnbereiche im Haus, erläuterte Dierker. Ferner verfüge das Haus über eine Großküche, die auch „Essen auf Rädern“ anbiete. Bei der anschließenden Diskussion mit Heimleiter Thorsten Dierker, der Referentin Altenhilfe und Pflege beim Caritasverband in der Diözese Osnabrück, Ute Sommer, und den CDU Mitgliedern sprach sich Hilbers, der für das Amt des Gesundheits- und Sozialministers bei einer CDU geführten Landesregierung nominiert ist, für eine Anhebung des Personalschlüssels aus. „Der Mensch muss im Mittelpunkt der Betrachtung stehen“, meinte der CDU Politiker. Das gelte sowohl bei der Entlohnung des Personals wie auch für mehr Zeit zur Betreuung der Pflegebedürftigen. Aufgrund der weiter steigenden Lebenserwartung werde die Notwendigkeit im Bereich Pflege immer notwendiger, meinte der Landtagsabgeordnete. Grundsätzlich sprach er sich dafür aus, Pflegebedürftige so lange wie möglich und gewünscht im heimischen Umfeld zu versorgen. Jeder solle so lange wie möglich selbstbestimmt leben können, unterstrich er. Ute Sommer und Thorsten Dierker beklagten das hohe Maß an Prüfungsinstanzen im Bereich der Pflege. So gebe es 31 unterschiedliche Bereiche, in denen eine Einrichtung wie das Seniorenzentrum regelmäßig geprüft werde. Hilbers sprach sich abschließend für eine bessere Imagewerbung für den Pflegeberuf aus und forderte im Bereich der Kurzeitpflege eine bessere Koordination und Übersicht über freie Plätze. Dies sollte im Internetzeitalter besser als zurzeit möglich sein.

Nächste Termine

Weitere Termine