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07.10.2019, 08:57 Uhr | Senioren Union Haren (Ems)
Die Senioren-Union im Stadtverband Haren besucht den landwirtschaftlichen Hof Engelken in Haren
„Unser Hof hat Tradition und ist trotzdem modern.“
Die Senioren-Union im Stadtverband Haren besuchte im Oktober 2019 den landwirtschaftlichen Hof Engelken in Haren. Ein kleiner Verkaufsstand mit einer Sitzbank davor lädt ein zum Verweilen. Hier kann der Wanderer oder Radfahrer sich bedienen. In zwei Automaten werden Süßigkeiten und Getränke angeboten. Besonders beliebt aber sind die Eier und auch das Fleisch, das hier verkauft wird.
Mitglieder der Senioren Union Haren (Ems) beim Hof Engelken
Die landwirtschaftlichen Betriebe im Emsland können schon lange nicht mehr auf einem Standbein stehen. Bullenzucht, Eierverkauf und Energiegewinnung finden wir hier. Wie immer wird das Familienleben großgeschrieben. So heißt es immer wieder: „Den Betrieb hat meine Tochter oder mein Sohn übernommen.“ Oder: „Diese Bauten und Veränderungen haben wir gemeinsam geplant.“

„Unser Hof hat Tradition und ist trotzdem modern.“ So steht es im Prospekt der Familie Engelken. In diesem vierteiligen Informationsblatt finden wir dann auch Hinweise wie: „Natur und Wirtschaft schließen sich nicht aus,“ oder: Tiere halten bedeutet Verantwortung übernehmen.“ Wie gut, dass sich alle landwirtschaftlichen Betriebe in diesen Sätzen wiederfinden. Es gibt noch vieles zu verbessern und die Aufgaben werden nicht weniger. Die Qualität und die Tierhaltung werden in Zukunft eine große Rolle spielen. Der Jungunternehmer Engelken erklärte in seinem Vortrag, dass die landwirtschaftlichen Betriebe im Emsland sich da nicht verstecken müssen.

Wie bereits oben beschrieben können die Gäste und Kunden frische Ware kaufen. „Was früher schon praktisch war, ist heute um Genuss und Erlebnis erweitert worden,“ kann ich wieder aus dem Prospekt zitieren. Aber nicht nur im Bereich der Tierzucht gibt es Neuigkeiten. Die Agrar- und Energiewende wird auch hier mit neuen Mitteln und Geräten erledigt. Unser Ziel ist es, einen großen Teil zum Umweltschutz beizutragen.

Mit dem Einsatz von modernen Maschinen, die navigiert werden, ist es zum Beispiel möglich, Schutzstreifen zu schaffen. Den Bienen und anderen Insekten werden hierdurch eine Heimat gegeben, um uns und unseren Kindern die Zukunft zu erhalten. Der Vortrag war sehr informativ betonte der Vorsitzender Willi-Bernhard Albers. Man darf nicht nur über bestimmte Berufsgruppen diskutieren, sondern sollte sich Zeit nehmen, um ein fundiertes Hintergrundwissen zu bekommen. Es kann und muss noch etwas geändert werden, aber alles was gut werden soll benötigt viel Zeit, um zu reifen. Schnellschüsse bringen uns da nicht weiter. „Wenn man den Verbraucher mitnehmen kann und die Politik überzeugen kann wird unsere Zukunft gesichert“ , so Albers.

In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen wurden noch interessante Gespräche geführt und viele Fragen gestellt. Ein Bildervortrag half uns, viele Vorgänge besser zu verstehen. Mit einem Präsent bedankte sich der Vorsitzender Albers für die sehr gastfreundliche Aufnahme auf dem Hof Engelken.

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